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Förderbankanträge medienbruchfrei, rechtskonform und vollständig online abwickeln

Innobis hat einen Prototypen für Online-Antragsportale von (Förder-)Banken entwickelt, der ein vollintegriertes Legitimations- und Signaturverfahren digitaler Anträge direkt aus den kundenindividuellen Webportalen heraus ermöglicht. Bankkunden können, ganz ohne Einsatz von zusätzlicher kosten- und wartungsintensiver Hardware wie beispielsweise Kartenlesegeräten, ihren Darlehns- oder Förderantrag medienbruchfrei, rechtskonform und mit Zeitersparnis ganz bequem online abwickeln.

Kai Prössel, Senior Consultant Development & Integration Services bei innobis

Der Antragsteller wird aus dem Online-Portal der Bank mit einem qualifizierten Fernsignaturdienstleister verbunden. In einem Video-Chat bestätigt der Kunde seine Identität mit seinem Personalausweis, nach erfolgreicher Prüfung durchläuft das signierte Antragsdokument vollautomatisch den Bearbeitungs- und Genehmigungsprozess vom Online-Portal bis in das beispielsweise bestandsführende SAP-System einer Bank. Der Prozess erfüllt alle gesetzlichen Anforderungen und ermöglicht die Legitimation und qualifizierte digitale Signatur in nur einem, vollständig online durchführbaren Schritt.

„Mit dem Prototypen gehen wir den nächsten Schritt in die digitale Zukunft der Banken“, erklärt Kai Prössel, Senior Consultant Development & Integration Services bei innobis. „Der Antragsteller kann problemlos, quasi vom Sofa aus, seinen Antrag im Webportal der Bank stellen, der dann nach Legitimationsprüfung und digitaler Signatur automatisch in das Bestandssystem der Bank überführt wird. Bank und Kunde gewinnen durch diese medienbruchfreie, rechtskonforme Antragstellung wertvolle Zeit, eine echte Win-Win-Situation für beide Seiten.“

Herausforderungen der digitalen Signatur

Die gesetzlich vorgeschriebene Unterschrift ist bis heute die größte Hürde in der Online-Abwicklung von Anträgen, denn trotz der Möglichkeit digital zu signieren, werden die Unterschriften größtenteils immer noch per Hand geleistet. Die Gründe dafür liegen unter anderem in der technologischen Umsetzung und den Sicherheitsbedenken.

Seit dem 1. Juli 2016 können in allen 28 EU-Mitgliedsstaaten und im Europäischen Wirtschaftsraum sogenannte Vertrauensdienste angeboten werden. Nach der EU-Verordnung über elektronische Identifizierung und Vertrauensdienste für elektronische Transaktionen im Binnenmarkt (eIDAS) zugelassene Fernsignatur-Dienstleister, wie zum Beispiel IDnow, dürfen qualifizierte digitale Signaturen ohne zusätzliche Hardware ausstellen. eIDAS macht es möglich, rechtsverbindliche Geschäftsprozesse mit Schriftformerfordernis komplett online durchzuführen.

Umsetzung im Online-Portal
Der Digitalisierungsdruck wächst bei Banken. In Zeiten niedrigster Zinsen sinkt der Anreiz für Fördernehmer, wenn dies mit hohen bürokratischen Hürden und unzeitgemäßen oder völlig fehlenden Online-Möglichkeiten verbunden ist. Mit der qualifizierten digitalen Signatur werden Antragsdokumente rechtssicher unterschrieben und identifizieren den Kunden als Urheber.

Damit Online-Unterschriften künftig flächendeckend zum Einsatz kommen und die Akzeptanz bei den Bankkunden steigt, sind einfache und medienbruchfreie Prozesse für die Signaturerstellung wichtig. Der Prototyp von innobis ermöglicht solche Prozesse und stellt darüber hinaus sicher, dass die Daten sicher und vollautomatisch in die bestandsführenden SAP-Systeme der Banken gelangen.

Quelle: innobis AG

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